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Zum Jugendhaus in der Augustastraße

Von einer voreiligen Schließung kann keine Rede sein
Der optionale Verkauf des Jugendhauses in der Augustastraße führt zurzeit zu kontroversen Diskussionen in der Öffentlichkeit. Die Stadtverwaltung möchte diese Bedenken aus der Welt räumen und den Sachverhalt darlegen:

Aufgrund der desolaten Haushaltslage der Stadtverwaltung wurden im Haupt- und Finanzausschuss am 23. April 2012 Überlegungen angestellt, inwiefern eine Veräußerung städtischer Immobilien Sinn mache. Eigentum verpflichtet und der Pflege- und Wartungsaufwand vor allem älterer Gebäude ist kostenintensiv und aufwändig. Es entstehen schnell Sanierungsstaus, die sich über Jahre hinweg ziehen. Allein die anstehenden Sanierungsarbeiten, die im Jugendhaus dringend vollzogen werden müssten, werden auf etwa 400.000 Euro geschätzt – Geld, das der Verwaltung zu Zeiten knapper Kassen nicht zur Verfügung steht.

Zurzeit sind das aber nur Überlegungen, bisher ist noch nichts entschieden. Die Gebäude werden momentan lediglich hinsichtlich ihrer Nutzung untersucht. Kein Gebäude wird kurzerhand veräußert, ohne vorab nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Dies gilt auch für die hochgeschätzte Vereins- und Jugendarbeit, die im Jugendhaus in der Augustastraße stattfindet. Diese Arbeiten und Aufgaben gilt es zu fördern und zu unterstützen. Ein Gesprächstermin mit den Vereinen wurde bereits noch im Oktober anberaumt.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird dies seitens der Stadtverwaltung frühzeitig über die Presse bekannt gegeben.
Autor/in: Nadin Sucker -Pressestelle
Kaiserslautern, 02. Oktober 2012

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