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Oberbürgermeister zieht erfolgreiche Bilanz der Indien-Reise

Wichtiger Schritt für die internationale Positionierung der Stadt
Am 20. Januar 2011 meldete sich Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel zurück von einer neuntägigen Indienreise und konnte bereits positive Bilanz ziehen. Die Delegation um das Stadtoberhaupt hat alle avisierten Ziele erreicht: Es gab Treffen mit Politikern der besuchten Städte. Die Kontakte zu den Technologieparks wurden weiter vertieft. Vertretern der mitgereisten Unternehmen konnten die passenden Ansprechpartner vor Ort vermittelt werden und Wissenschaftler beider Nationen tauschten sich persönlich aus. Indische Konzerne, die an einer Ansiedlung in Kaiserslautern interessiert sind, konnten in ihrer Entscheidung äußerst positiv verstärkt werden und es gab ausreichend Gelegenheit, den Standort Kaiserslautern mit all seinen Vorteilen interdisziplinär zu präsentieren.

Als besonders wichtig stufte der Oberbürgermeister die Gespräche mit zwölf Unternehmen aus dem IT-Bereich ein, unter anderem mit TATA und Cognizant. „Das waren Firmen aus dem Bereich Softwareentwicklung, bis hin zu Datenmanagement und Datenauswertung. Die indischen Unternehmen suchen definitiv Standbeine in Europa. In der Regel denken sie an Frankfurt am Main, London, Paris. Unser Ziel war es, unsere Standortqualitäten in den Fokus zu rücken. Dabei sind wir immer als Team aufgetreten, haben uns als Team präsentiert und als Team beraten, das hat sehr gut funktioniert. Wert legten unsere Gesprächspartner - die im Übrigen alle sehr gut aufgestellt und darüber hinaus via Internet bereits Informationen über Kaiserslautern eingeholt hatten – vor allem auf die Nähe zu den Instituten, zu den Hochschulen, auf die Englischsprachigkeit unserer Stadt sowie auf Autobahnanschlüsse, die Nähe zu Flughäfen und auch zur Schifffahrt “, erklärte Weichel.

Wichtig war auch der Kontakt zum Direktor des Infoparks in Kochi. „Hier sind definitiv Kooperationen geplant, er will sich festlegen, erste Schritte dahingehend sind in Aussicht.“ Viel bedeutet hätte ihm der persönliche Kontakt zu den Menschen vor Ort, sei es zu Wissenschaftlern, Unternehmern oder auch Politikern. „Der Austausch mit Wissenschaftlern etwa war hochinteressant. Mit einem Professor für Philosophie haben wir unter anderem über mögliche Barrieren, wenn Inder hierher kommen, diskutiert. Erste Sorge war die Sprache. Das konnten wir entkräften. Auch dass deutsche Vertretungen im Land zu wenig präsent wären, sei ein Grund. Diskussionsthema waren aber auch die Probleme des Landes, also was die Entwicklung Indiens bremst. Genannt wurden kulturelle Unterschiede, die Immigration, die Verteilung der Ressourcen, Umweltverschmutzung, Korruption in der Politik, Energieprobleme und –Sicherheit sowie Wissensstände und Bildung, sprich die vielen Analphabeten, die Indien hat.“

Interessant sei auch das Treffen mit dem Oberbürgermeister von Chennai und der Oberbürgermeisterin von Trivandrum gewesen. „Mit ihr haben wir eine interessante Diskussion über Abfall- und Abwasserbeseitigung und - Bereinigung geführt. Sie möchte sich bei einem Gegenbesuch unter anderem informieren, wie wir das bei uns handhaben“, erzählte Weichel. Beeindruckt zeigte sich Weichel vom Besuch im Goethe-Institut in Trivandrum und dem Treffen mit Institutsleiter Syed Ibrahim. „Im Zuge der CeBIT in Hannover Anfang März sind Gegenbesuche angedacht und wir freuen uns sehr, wenn sich das tatsächlich realisieren ließe“, so der Oberbürgermeister, der bereits eine erste konkrete Email aus Indien diesbezüglich bekommen hat. „Mit der Bitte um ein Einladungsschreiben unsererseits, denn das ist notwendig, um überhaupt ein Visum für Deutschland zu bekommen“, erklärte Weichel. Der Rathauschef resümiert den Aufenthalt der Delegation als sehr erfolgreich. Einmal mehr zeige sich, dass der persönliche und direkte Kontakt zu Entscheidungsträgern vor Ort als Türöffner fungiere, um die Stadt international zu positionieren. Es sind zahlreiche Kooperationen in Aussicht, an deren Umsetzung wir nun gemeinsam arbeiten.“

Autor/in: Katrin Fechner - Pressestelle -
Kaiserslautern, 20. Januar 2011

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