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Spatenstich für Pumpstationen

Anschluss der Ortsgemeinde Queidersbach an die Zentralkläranlage der Stadt Kaiserslautern
Mit einem Spatenstich von Rainer Grüner, Werkdirektor der Stadtentwässerung, und Uwe Unnold, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd, begann am Freitag, 15. Mai 2009, offiziell die Baumaßnahme zum Anschluss der Ortsgemeinde Queidersbach an die Zentralkläranlage der Stadt Kaiserslautern. Die Gesamtkosten für die notwendigen Arbeiten, die ungefähr acht Monate dauern sollen, belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro.

Im Jahr 2006 hatte die Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd beschlossen, die Abwässer aus der Ortsgemeinde Queidersbach zukünftig nicht mehr in einer eigenen Kläranlage zu reinigen, sondern in der Zentralkläranlage der Stadt Kaiserslautern mitbehandeln zu lassen. Hintergrund waren die guten Erfahrungen mit den Abwasseranschlüssen der Ortsgemeinden Schopp und Krickenbach an die Zentralkläranlage Kaiserslautern. Aber auch die günstigen Abwasserpreise der Stadt sowie eine Verbesserung der Gewässergüte am Unterlauf des Queidersbachs flossen in die Entscheidung der Verbandsgemeinde mit ein.

Zur Mitbehandlung der Abwässer in der Kläranlage Kaiserslautern ist geplant, das Abwasser aus Queidersbach in die bestehende Ortskanalisation von Hohenecken einzuleiten und zusammen mit den Abwässern aus Hohenecken der Zentralkläranlage Kaiserslautern zuzuführen. Für die Förderung der Abwässer sind der Neubau einer Pumpstation im Bereich des bestehenden Regenklärbeckens in Queidersbach und einer Pumpstation am Gelterswoog notwendig. Außerdem müssen verbindende Druck- und Freispiegelleitungen verlegt werden.

Von der Pumpstation in Queidersbach wird das Abwasser zukünftig über eine rund fünf Kilometer lange Leitung in die geplante Pumpstation am Gelterswoog fließen. Dafür werden die Rohrleitungen östlich von Queidersbach bis zur Landesstraße L 472 im bestehenden Radweg und anschließend neben der Fahrbahn der L 472 bis zur neuen Pumpstation am Gelterswoog verlegt. Von dort wird das Queidersbacher Abwasser über zwei Kilometer bis zur Ortsgemeinde Hohenecken weitergeleitet. In der Burgherrenstraße wird es schließlich in den vorhandenen Schmutzwasserkanal der Hohenecker eingeleitet. Mit der Verlegung der Verbindungsleitungen von der Burgherrenstraße in Richtung Gelterswoog wurde in den letzten Wochen bereits begonnen.
Autor/in: Sandra Zehnle - Pressestelle
Kaiserslautern, 18. Mai 2009

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