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Projekt "Kommunaler Jugend-Scout" wird um ein Jahr verlängert - Förderung steht bis Ende 2009

Sozialdezernent Färber freut sich über Möglichkeit der intensive Begleitung und Betreuung von Jugendlichen
„Die Finanzierung des Projekts ‚Kommunaler Jugend-Scout’ steht, das Land Rheinland-Pfalz hat Mittel für ein weiteres Jahr bewilligt“, freut sich Sozial- und Jugenddezernent Joachim Färber. Im Rahmen der Förderung wird es eine Anteilsfinanzierung von rund 38.000 Euro geben. Ziel des von Januar 2009 bis Dezember 2009 befristeten Projektes ist es, arbeitslosen Jugendlichen Unterstützung beim Einstieg in Beschäftigung oder Qualifizierung zu geben. „Die Fortführung des erfolgreichen Projekts ‚Kommunaler Jugendscout’ ermöglicht uns, auch weiterhin Jugendliche mit geringen Chancen bei einem Neustart zu begleiten und zu unterstützen", so Färber. Aufgabe des Jugend-Scout sei es, Vermittlungshemmnisse abzubauen und vor allem auch Berufsorientierungsmaßnahmen, Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten anzubieten. „Die Jugendlichen, die im Rahmen des Projekts unterstützt werden, fallen oft durch sämtliche Raster – hier haben sie die Chance, neue Perspektiven für sich zu entdecken“, ergänzt Willi Schattner, vom Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum (ASZ).

Die Betreuung der Jugendlichen findet im Rahmen von Einzelfallhilfen, sozialpädagogischer Gruppenarbeit und aufsuchender Hilfe statt. Hier arbeitet der Jugend-Scout mit der ARGE der Stadt Kaiserslautern zusammen sowie mit Hilfeeinrichtungen wie Jugendtreffs, Bewährungshilfen, Straffälligenhilfe oder auch Drogen-, Schuldner-, oder Sozialberatungsstellen eng zusammen. Darüber hinaus besteht auch enge Kooperation mit dem Referat Jugend der Stadt Kaiserslautern.

Im Jahr 2008 wurden insgesamt 91 arbeitslose Jugendliche vom Jugend-Scout betreut. Es wurden beispielsweise Beratungstermine im Stadtteil Innenstadt-West oder in verschiedenen Jugendtreffs angeboten. Aber auch über Informationsveranstaltungen wie Kinoprojekte oder Stadtteilfeste werden die Mädchen und Jungen auf die Arbeit des Jugend-Scouts aufmerksam gemacht und können dann einen Beratungstermin ausmachen. Ab 2009 soll das Angebot noch ausgeweitet werden: „Es ist geplant, auch im neuen Stadtteilbüro auf dem Bännjerrück Sprechstunden anzubieten“, so Färber.

Jugendscout in Kaiserslautern ist Irene Wasenmüller. Sie hat ihr Büro beim Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum (ASZ) in der Pfaffstraße 3. Frau Wasenmüller ist telefonisch unter der Nummer: 0631-316 36 34 zu erreichen
Autor/in: Sandra Janik - Pressestelle -
Kaiserslautern, 15. Januar 2009

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