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KLUB informiert: Ambrosia

Wie man weitere Ausbreitungen verhindert
Bei der Pflanze Ambrosia (deutsch: Beifußblättriges Taubenkraut) handelt es sich um einen so genannten „Neophyt“, das heißt um eine Pflanze, die in Gebiete eingeführt wurde, in denen sie ursprünglich gar nicht vorkommt. Oftmals bringen gebietsfremde Pflanzen Probleme mit sich, denn mangels fehlender natürlicher Feinde können sie sich stark vermehren und verdrängen damit heimische Pflanzen. Manche dieser invasiven Arten bergen gesundheitliche Gefahren, wie auch die aus Nordamerika stammende Ambrosia. Ihre Pollen können schwere Allergien auslösen oder massive Atembeschwerden hervorrufen.

Das Beifußblättrige Taubenkraut kann unter anderem in Gärten und an Weges- oder Waldrändern auftreten. Oftmals befinden sich Ambrosiasamen auch in Vogelfuttermischungen. Damit erklärbar ist auch ihre Ausbreitung an Vogelfutterplätzen. Die Samen können bis zu 40 Jahre in der Erde überleben. In den letzten Jahren hat die Verbreitung der Art zugenommen.

Die beste Bekämpfungsmethode, um ein weiteres Ausbreiten der Pflanze zu unterbinden, ist es, sie vor ihrer Blüte auszureißen. Wichtig ist hierbei, Vorsichtsschutzmaßnahmen in die Wege zu leiten, wie das Tragen von Handschuhen, Schutzbrille und Staubmaske. Die Pflanze sollte danach möglichst verbrannt und nicht auf den Kompost gegeben werden.

Wer Fragen zu der Pflanze hat oder einen Standort in Kaiserslautern kennt, der kann sich an die Untere Naturschutzbehörde der Stadt, Telefon 0631/365-2155 wenden.

Für weitere Fragen zum Umweltschutz im Allgemeinen steht die Kaiserslauterer Umweltberatung (KLUB) jederzeit gerne zur Verfügung.
Autor/in: Sandra Janik - Pressestelle -
Kaiserslautern, 06. Oktober 2008

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