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Schülerkongress gegen Rechtsextremismus

Beigeordneter Färber lobt Veranstalter
"Es begeistert mich, dass so viele Schülerinnen und Schüler - mehr als 400 - heute hier sind und gemeinsam lernen wollen, wie man sich mit Rechtsextremismus auseinander setzt und wie man Rechtsextremisten und Neonazis entgegentreten kann", freute sich der Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern, Joachim Färber, beim heutigen Start des Schülerkongresses gegen Rechtsextremismus. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie das Innenministerium hätten diesen Aktionstag gegen Rechts mit sehr viel Elan vorbereitet, lobte er die Organisatoren. Färber dankte Bernhard Henn, Leiter der Berufsbildenden Schule I, für seine mutigen Worte, mit denen er in seiner Begrüßungsrede Aktivitäten gegen Rechtsextremismus forderte.

In seiner Ansprache erinnerte Färber daran, dass am 01. Mai mehr als 800 Menschen gegen Nazis und die NPD demonstriert hatten und damit deutlich machten, dass Neonazis und Rechtsextremisten in Kaiserslautern unerwünscht sind und mit Widerstand rechnen müssen. „Gewalttaten mit rassistischem oder rechtsextremem Hintergrund kommen immer häufiger vor", so der Beigeordnete. Rheinland-Pfalz, die Westpfalz und auch Kaiserslautern seien keine weißen Flecken auf der rechtsextremistischen Landkarte. „Wir alle kennen erschreckende Fälle von Angriffen auf ausländische Mitbürger", meinte Färber. "Rassismus bedeutet Unterdrückung, Rechtsextremismus vergiftet die zwischenmenschlichen Beziehungen - dagegen müssen wir ankämpfen", appellierte er an die Jugendlichen. Der Beigeordnete wies darauf hin, dass es in erster Linie wichtig sei, Aufklärung zu betreiben. Denn nicht jeder, der eine Deutschland-Fahne schwenkt, sei gleich ein Neonazi. Die Methoden der Neonazis seien heute viel subtiler. Sie benutzten häufig Musik als Einstiegsmethode, um Kinder und Jugendliche dauerhaft an sich zu binden. Was aber gebraucht werde, sei Respekt vor dem anderen, Toleranz und ein faires Miteinander, erklärte Färber.

Abschließend dankte der Beigeordnete auch Staatssekretär Michael Ebling, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, für dessen Engagement. „Besonders bemerkenswert und aufklärend war der Bericht des 82-jährigen Zeitzeugen Helmut Becker aus Idar-Oberstein, der aufmerksam von den Schülerinnen und Schüler verfolgt und mit großem Beifall bedacht wurde“, teilte Färber mit.
Autor/in: Sandra Zehnle - Pressestelle
Kaiserslautern, 30. September 2008

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