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Kaiserslautern ist längst keine Scheibe mehr: Uni-Campus als digitales 3D-Modell

OB bedankt sich bei Studenten
Studenten des Fachbereichs Raum- und Umweltplanung sowie Architektur der TU Kaiserslautern erstellten im Rahmen eines Stegreifentwurfs ein digitales 3D-Modell des 40 Hektar großen Uni Campus. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, der das 3D-Modell gleich selbst ausprobierte, bedankte sich persönlich bei den sechs Studenten mit einem WM-Buch. "Sehr faszinierend. Das ist ein weiteres Mosaiksteinchen in der Verbindung zwischen Universität und Stadt. Es passt hervorragend in unsere Planungen hinein, das Bild von Kaiserslautern als IT-Standort nach außen entsprechend zu präsentieren", so Weichel. Die Kooperation weiter auszubauen sei ein wichtiges Ziel. Denkbar sei hier etwa ein Infostand der TU im Bürgercenter und umgekehrt ein Stadt-Infostand in der Uni.

Baudirektorin Elke Franzreb lobte das Engagement der Studenten, das Projekt reihe sich nahtlos ein in die Aktivitäten der Stadtverwaltung zur Erstellung eines gesamtstädtischen virtuellen Stadtmodells. "Wir sind auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Für uns Planer sind interaktive Begehungen äußerst wichtig. Auf diese Weise bieten sich Darstellungsmöglichkeiten auch für politische Entscheidungsprozesse", so Franzreb. Eine Vision sei, in solchen Modellen, in denen ein Spiel mit Farben und Materialien möglich sei, ein Kaiserslautern zu modellieren, wie es 2020 aussehen könnte. "Es hat gefunkt", beschreibt Professor Streich die Idee der 3D-Gestaltung des Campus und der Kontaktaufnahme zu Google Earth. Die Studentinnen und Studenten seien sehr stolz darauf, dass ihr Projekt so gut ankomme. "Wir haben an einem Wettbewerb "Built your Campus 3D" mitgemacht. Als wir schon abgegeben hatten, haben wir mitgeteilt bekommen, dass nicht-amerikanische Städte nicht teilnehmen dürften. Wir haben aber alle Teilnehmer überboten. Unser Modell war besser als jedes andere, von Qualität und Datengröße", freute sich Tony Pösch.

Die von den Studenten unter Anleitung erstellten Gebäude wurden mit speziell aufbereiteten Fassadenfotos belegt. Bürgerinnen und Bürger können diese nach einem Download von der Internetseite der TU bzw. der Stadt in Google Earth betrachten. Sogar die einzelnen Fachbereiche, Bushaltestellen und Parkplätze im Uni-Campus können abgelesen werden.

Mittlerweile seien bereits eine Vielzahl öffentlicher Gebäude wie Fruchthalle, Pfalztheater, Pfalzgalerie, das Rathaus, mehrere Kirchen sowie Schulen als 3D-Modelle erstellt. Im Laufe des Jahres sollen durch die Verwendung spezieller Software das gesamtstädtische 3D-Modell durch die Graphische Datenverarbeitung fertig gestellt werden. "Die detaillierten Daten der 3D Gebäude der Technischen Universität können direkt eingebettet werden", so Franzreb.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel und Frau Elke Franzreb mit der Unidelegation © Stadt Kaiserslautern
Bild: Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel und Frau Elke Franzreb mit der Unidelegation © Stadt Kaiserslautern
Autor/in: Katrin Hessel, stellvertretende Pressesprecherin
Kaiserslautern, 18. Januar 2008

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