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"Hat bisher auf dem Bännjerrück gefehlt"

Remler übergibt Grillplatz an Jugendliche
Sonnenschein pur, dazu der Duft nach frisch Gegrilltem, bildete am Nachmittag des 27. Mai 2005 den passenden Rahmen für ein Ereignis, auf das die Jugendlichen des Bännjerrück lange gewartet hatten. Günter Remler, Jugenddezernent und Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern, übergab ihnen im Beisein von Vertretern aus Stadtverwaltung und Politik ihren Treffpunkt auf dem Gelände der Bännjerrückschule, der mit Blockhütte und Grillstation ausgestattet ist. "Mit dem heutigen Tag erhält der Bännjerrück etwas, was hier lange Zeit gefehlt hat", so der Beigeordnete, der sich bei allen Beteiligten für die großartige Unterstützung dieses Projektes bedankte.

Bereits vor fünf Jahren, im März 2000, war der Ortsbeirat an die Stadtverwaltung mit der Bitte herangetreten, ein Konzept für die stadtteilorientierte Jugendarbeit im Ortsbezirk Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung zu erstellen. "Im ganzen Ortsteil gab es keinen einzigen offenen Jugendtreff", beschrieb der ehemalige Ortsvorsteher Hans Rottmüller die damalige Situation. Wie Remler erläuterte, seien diesbezüglich Lösungsansätze immer wieder an den fehlenden Räumlichkeiten gescheitert. Erst im Herbst 2003 hätte sich mit dem etwa 100 Quadratmeter großen eingefriedeten Terrain auf dem Schulgelände der Grund- und Hauptschule Bännjerrück eine endgültige Lösung abgezeichnet. Von der Straße her nicht einsehbar und mit einer Blockhütte und Grillmöglichkeit versehen, bot sich das Gelände als der ideale Treffpunkt für die Jugendlichen an.

Eine Lehrerkonferenz der Hauptschule Bännjerrück, die schließlich mit einigen Auflagen der Einrichtung dieses Jugendtreffs zustimmte, folgte. So wurde beispielsweise vereinbart, dass weder die schulische Arbeit beeinträchtigt noch dem Hausmeister Mehrarbeit entstehen darf. "Auch die Lärmemission muss in einem der Nachbarschaft zuträglichen Maß gehalten werden", erwähnte Günter Remler. Für die außerschulische Nutzung des Jugendtreffs musste ein Zugang mit abschließbarer Tür und übersteigsicherem Zaun zur Schule hin geschaffen werden. Die Schule blieb im Besitz der Fläche und übt dort weiterhin zusammen mit dem Referat Schulen das Hausrecht aus.

Aber erst nachdem der Ortsbeirat in seiner Sitzung vom 22. Dezember 2003 die notwendigen Gelder in Höhe von 3.000 Euro aus seinem Budget bereitstellte, konnte an die Realisierung des Jugendtreffs gedacht werden. "Wir haben uns im Ortsbeirat immer bemüht, den Jugendlichen zu helfen", betonte Rottmüller und erinnerte in diesem Zusammenhang an die Trikot-Spende für die fußballspielenden "Bännjerrück-Teufel" oder die Finanzspritze, die der Ortsbeirat bei der Anschaffung der Roller für die Streetworker geleistet hatte. "Ich freue mich, dass sich auch in diesem Fall einmal mehr Beharrlichkeit durchgesetzt hat", äußerte der ehemalige Ortsbeiratsvorsitzende.

Karl Gerd Morgenthaler, Rektor der Hauptschule Bännjerrück, freute sich, dass seine Schule einen weiteren Lebensraum für Jugendliche bietet. "Auf unserem Grundstück ist ein bisher wenig genutzter Raum nun mit Leben gefüllt!", meinte der Schulleiter, dessen Einrichtung die Anlage mitbenutzen kann. Das Projekt passe außerdem hervorragend ins Bild einer Ganztagsschule, zu der sich die Bännjerrückschule derzeit entwickle.
© Stadt Kaiserslautern
Bild: Freuten sich zusammen mit den Jugendlichen (v.r.n.l.): Beigeordneter Günter Remler, der Rektor der Bännjerrückschule, Karl Gerd Morgenthaler, und der ehemalige Ortsvorsteher Hans Rottmüller
Autor/in: Sandra Zehnle - Pressereferentin
Kaiserslautern, 31. Mai 2005

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