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Planungsgeschichte

Das Fackelrondell - Chronik eines Platzes
Zeitleiste
Schon im 19. Jahrhundert bildete das Fackelrondell einen belebten Knotenpunkt der Stadt Kaiserslautern. Zum einen trafen hier wichtige Verkehrsachsen aufeinander, zum anderen gab es rund um den Platz auch öffentliche Einrichtungen, Geschäfte und Gastronomie.
 
Anfang des 20. Jahrhunderts machten wichtige Gebäude, etwa das alte Bezirksamt, und repräsentativ ausgebaute Häuser, wie beispielsweise der „Hexenbäcker“, das Rondell zu einem stattlichen Platz.
 
1930 wurde unmittelbar am östlichen Teil des Fackelrondells für den Protestantenverein Kaiserslautern ein Bauwerk errichtet, das 1937 für den Film-Palast umgebaut wurde - mit über 800 Sitzplätzen damals das größte Lichtspieltheater der Westpfalz. Im Erdgeschoss gab es Läden. 1950 wurde das im Krieg teilweise zerstörte Gebäudes wieder aufgebaut und mit dem Umbau des ehemaligen Filmpalastes zu einem Theaterraum zog am 30. September das Pfalztheater ein.
 
In den 1970er-Jahren wurde auf der westlichen Seite des Fackelrondells gebaut. Das Kaufhaus Karstadt feierte am        1. Oktober 1976 Richtfest. Am 29. April 1977 wurde das Warenhaus eröffnet.
 
1992 begann die Stadt mit dem Neubau eines Theaters. Mit dem Umzug des Pfalztheaters (1995) stand das alte Theater leer, und nach und nach schlossen auch die Geschäfte im Erdgeschoss. Der gesamte Komplex wurde 1999 abgerissen und ein Parkplatz eingerichtet.
 
Im März 2010 schließt die Karstadt-Filiale. Im Sommer 2010 erwirbt ECE Projektmanagement, Investor und Shopping-Mall-Betreiber aus Hamburg, eine Kaufoption am Gebäude. Der Stadtrat beschließt am 28. Juni 2010 eine Planungs- und Handlungsstruktur, um das weitere Vorgehen festzulegen.
 
2011 fällt die Entscheidung. Der Stadtrat fasst mit über Zwei-Drittel-Mehrheit den Grundsatzbeschluss. Nun beginnt das Bauleitplanverfahren. Mit einer Unterschriften-Aktion erwirkt eine Bürgerinitiative einen Bürgerentscheid und am Sonntag, 23. Oktober 2011, haben die Kaiserslauterer Bürgerinnen und Bürger die Wahl. 66,42 Prozent der abgegebenen Stimmen entscheiden sich für die Realisierung der Stadtgalerie.
 

 
 

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