Mehr Frauen in die Politik
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaiserslautern bietet in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, zur Unterstützung der politisch interessierten Frauen in der Stadt, Seminare, Foren, Runde Tische und Workshops an. Die Teilnahme ist kostenlos!
Das Landesprojekt "Mehr Frauen in die Politik", will Frauen Mut machen, sich mehr an der Politik ihrer Kommunen zu beteiligen.
Denn Frauen haben eine eigene Sichtweise, wenn es um kommunale Anliegen geht.
Sie sind vorwiegend diejenigen, die Familie und Berufstätigkeit vereinbaren müssen und deshalb genau wissen wie Kinderbetreuung organisiert sein muss, wie Busverbindungen optimal sein sollten und ob ausreichende Spiel- und Ruhezonen in der Stadt vorhanden und verteilt sind. Wie kurz die Wege zwischen Arbeitsplatz und zur Versorgung der Familien vernetzt sind, wie geplant werden sollte und welche städtischen Haushaltsmittel für welche kommunalen Vorhaben eingesetzt werden könnten und vieles mehr. Frauen wissen daher genau was sie wollen. Und sie sind aufgrund ihrer Erfahrungen kompetent!
Fragen die sich Frauen stellen, wenn sie sich politisch engagieren wollen:
- Welche Schritte bringen mich in die Kommunalpolitik?
- Wie und wo kann ich aktiv werden?
- Wo kann ich meine Vorschläge zur Verbesserung einbringen?
- Wen kann ich ansprechen?
- Welche Bedingungen muss ich erfüllen?
- Muss ich einer Partei angehören?
- Wie kann ich mich aufstellen lassen?
- Wer schlägt mich vor?
- Wer unterstützt mich dabei?
- Welche Fristen müssen eingehalten werden?
- Wie viel Zeit kostet mich ein politisches Engagement?
Schritte und Antworten darauf können sein:
- Sie kann sich dem Landes-Mentoringprogramm „Mehr Frauen in die Politik“ anschließen.
- In ihrem Ortsteil haben Frauen die Möglichkeit, bereits aktive Stadtpolitikerinnen, Frauen im Stadtrat oder Ortsbeirat, direkt anzusprechen.
- Sie haben die Möglichkeit ihre Vorschläge im Rahmen der BürgerInnenstunden in den öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen vorzubringen.
- Wenn sie sich aufstellen lassen möchten, wenden sie sich vertrauensvoll an bereits Engagierte.
- Bedingung ist die Volljährigkeit, eine EU-Staatsangehörigkeit und der Wohnsitz in der Stadt/Kommune.
- Die Zugehörigkeit zu einer Partei ist nicht unbedingt erforderlich.
- Sie kann sich jedoch an eine Wählergruppe oder eine Partei ihrer Wahl wenden.
- Sie kann sich themenbezogen einer BürgerInnen-Initiative anschließen.
Auch in unserer Stadt liegt der Anteil der Frauen in den städtischen Ausschüssen bei etwa 25 bis 30 Prozent. Diejenigen welche an dem Projekt, das seit 2002 läuft Interesse haben und mitmachen möchten, zum Beispiel durch Teilnahme an einem Seminar oder einer Info-Veranstaltung fragen bitte nach unter: